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Es ist endlich soweit: Battlefield V feiert heute seinen offiziellen Start. Besitzer der Deluxe Edition und Mitglieder von Origin Access Premier konnten schon seit einigen Tagen den neuesten Shooter der Battlefield-Reihe spielen. Auch ich habe mich gemeinsam mit dem Sanitäter meines Vertrauens auf das Schlachtfeld gestürzt und kann euch nun erste Berichte von der Front liefern.

Es ist so! schön!

Eines steht bereits auf den ersten Blick fest: Die Optik macht so einiges her. Das merkt man bereits, nachdem man das Spiel zum ersten Mal startet und gleich im Prolog landet. Der ist ähnlich aufgebaut wie jener, den wir bereits aus Battlefield 1 kennen, nur mit deutlich mehr Abwechslung. Man wechselt hier nicht nur zwischen einer Handvoll verschiedener Charaktere, sondern auch zwischen verschiedenen Settings. Und gleich das erste Setting, in das man geworfen wird, ist zwar mittlerweile wohlbekannt, aber dadurch nicht minder eindrucksvoll. Man springt nämlich bei Nacht über dem Hafen von Narvik ab – ein Szenario, das man schon während der Closed Alpha erleben durfte. Im Prolog aber, wo „nur“ NPCs drohen, einem in den Rücken zu schießen, konnte ich nicht anders und musste mitten in der Schlacht einfach kurz innehalten und beobachten, wie sich die Nordlichter im klaren Wasser spiegeln. Und genau das, dieses Innehalten und einfach nur die Landschaft genießen, ist mir auch später im Multiplayer ein ums andere Mal passiert. Sei es in einem schneebedeckten Gebirge, in einer weiten Wüste oder mitten auf einem leuchtend gelben Rapsfeld, Battlefield V macht so einiges her.


Battlefield V Launch Notes 1


Und? Wie spielt es sich?

Aber wer spielt schon einen Multiplayer-Shooter, weil er hübsch aussieht? Nachdem schon so lange angekündigt wurde, wie revolutionär das Gameplay sein soll, ist das ein weitaus interessanteres Thema. Fühlt es sich noch immer nach Battlefield an? Ja, tut es. Wie bei jedem neuen Spiel braucht man zwar ein wenig, um reinzukommen und sich an alles zu gewöhnen, aber sobald das erledigt ist, läuft es richtig, richtig gut.

Was genau jetzt an neuen Spielmechaniken hinzugekommen ist, haben wir bereits in anderen Beiträgen besprochen. Müsste ich sagen, was mir davon am meisten gefällt, würde mir die Antwort sehr leicht fallen: das Wiederbeleben von Truppmitgliedern als Nicht-Sanitäter. Ich selber bin ein großer Fan der Versorgerklasse, die gerade in Battlefield V, wo man nicht einmal mit maximaler Munition spawnt, auch eine wichtige Rolle erfüllt. Wenn ich aber in vorherigen Teilen mit meinem Squad irgendwo im Feindgebiet unterwegs war und unser einziger Sanitäter wurde erschossen, war das für den Rest des Squads ziemlich ungünstig. Abgesehen von Abwarten und Hoffen, der Medic würde möglichst bald wieder spawnen, ehe alle anderen dasselbe Schicksal ereilt, konnte man nicht wirklich was machen. Das ist nun anders – und es ist wahnsinnig praktisch. In den paar Stunden, die ich bisher gespielt habe, wurde ich sehr, sehr oft wiederbelebt – von Sanitätern, von Sturmsoldaten, von anderen Versorgern ... von Aufklärern nicht, aber fairerweise sei gesagt, dass die sich auch nicht mitten am Schlachtfeld aufhalten sollten. So oder so hat sich das Ganze als sehr hilfreich erwiesen; alleine schon deswegen, weil man sich endlich bei dem aufopferungsvollen Sanitäter revanchieren kann. Im Squad spielen lohnt sich also – und macht sowieso am meisten Spaß.


Battlefield V Sanitäter Promotional


Was ist jetzt mit den Cosmetics?

Ein weiterer Punkt, der schon lange diskutiert wurde, ist die Sache mit den kosmetischen Anpassungen des eigenen Spielcharakters. DICE hat hier nach viel Kritik deutlich zurückgeschraubt. Die Charaktergestaltung ist nun so ausgefallen, dass man für jedes Team und für jede Klasse einen Charakter aus einer begrenzten Auswahl wählen kann, und davon sind einige männlich und einige weiblich. Die Auswahl ist bei den Alliierten dabei ein wenig vielfältiger, da man hier auch asiatische und afroamerikanische Charaktere wählen kann. Und keine Sorge: Alle weiteren „Modifikationen“ halten sich in Grenzen. Die auffälligen Kriegsbemalungen, die manch einer befürchtet hat, gibt es nicht; stattdessen sehen die Gesichtsbemalungen tatsächlich aus, als dienten sie zur Tarnung oder wären einfach nur Schmutz.


Battlefield V Oscar Mike Helm


Ansonsten lässt sich dann nur mehr die Kleidung des Soldaten anpassen, und auch da finden sich hauptsächlich realitätsnahe Kleidungsstücke. Die sind jetzt tatsächlich so unauffällig, dass Spieler und Spielumgebung miteinander verschmelzen, wenn man ruhig daliegt. Oft genug dachte ich mir, wieso denn nun plötzlich ein Stein auf mich schießen würde, ehe der Stein plötzlich aufstand und sich als Gegner entpuppte. Denn: Man kann einige der Uniformen farblich anpassen, damit man nicht mit grüner Uniform durch Schnee oder mit weißer Uniform durch den Wald stolpern muss. Wie wichtig das ist, habe ich spätestens dann bemerkt, als ein feindlicher Panzer fröhlich auf meine Teamkollegen weiter hinten schoss, während ich direkt vor seiner Nase lag.

Mein Fazit? Battlefield V macht Spaß und sieht obendrein noch wahnsinnig gut aus. Hat man zudem ein Squad, das tatsächlich zusammenspielt, läuft das Ganze gleich doppelt so gut, denn Battlefield V belohnt Squadplay. Hattet ihr schon die Chance, das Spiel anzuzocken? Schreibt doch in die Kommentare, wie euer erster Eindruck vom Spiel aussieht!


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Tess

Tess hat sich erstmals 2012 auf FANDOM verirrt, allerdings hat es eine Weile gedauert, bis sie dort tatsächlich aktiv geworden ist. Zum Gaming ist sie gekommen, als sie sich auf der Suche nach etwas ganz anderem das Spiel Dragon Age: Origins gekauft und die folgenden Wochen in Ferelden verbracht hat. Mittlerweile lässt sie sich vor allem für Shooter wie Battlefield begeistern, wenn es die Zeit zulässt, und ist dementsprechend besonders in solchen Wikis unterwegs.