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BF5 Battle Royale 6870x180 R6

Battle Royale ist DER Videospiel-Trend schlechthin. Es gibt wohl kaum jemanden da draußen, der sich noch nicht mit PUBG, Fortnite oder Apex Legends vertraut gemacht hat. Vor kurzem ist auch Call of Duty mit dem Blackout-Modus des neuesten Ablegers Black Ops 4 auf den Hype-Zug aufgesprungen. Da war es nur eine Frage der Zeit bis auch Battlefield seinen eigenen Battle-Royale-Modus bekommen wird. Das Kind von DICE und Criterion Games hört auf den Namen Feuersturm.

Wie bei anderen Vertretern des Genres springt ihr auch bei Feuersturm über einer riesigen Map ab und müsst bis zum Ende überleben. Ein lodernder Feuerring sorgt dafür, dass das Spielgebiet immer klaustrophobischer wird und man sich nicht ewig aus dem Weg gehen kann. Im Vergleich zu Blackout, Fortnite und Co. treten bei Feuersturm keine 100, sondern "nur" 64 Spieler gegeneinander an. Dafür könnt ihr Battlefield-typisch auf eine ganze Reihe von Vehikeln zurückgreifen, die dem Geschehen nicht nur Spektakel, sondern auch Eigenständigkeit verleihen. Man merkt, dass Entwickler Criterion früher für die Burnout-Reihe verantwortlich war und ein Faible für Fahrzeuge aller Art hat. Neben Helikoptern sind auch Traktoren und sogar klassische Sportwagen auf der Map zu finden.

Battlefield feuersturm 1

Am durchschlagkräftigsten sind aber freilich Panzer. Die Stahlkolosse gehören zu Battlefield wie Butter zum Brot und geben sich auch in Feuersturm die Ehre. Sich einfach so einen davon unter den Nagel zu reißen, funktioniert allerdings nicht. Die Panzer müssen erst in Bunkern geborgen werden – was natürlich andere Spieler auf den Plan ruft. Zudem müsst ihr genügend Treibstoff und Munition im Gepäck haben, damit euch im Eifer des Gefechts nicht die Reserven ausgehen.

Der Schauplatz, das norwegische Halvøy, ist die größte Karte, die es in einem Battlefield-Spiel bis jetzt zu sehen gab - zehnmal größer als die Hamada-Map aus dem regulären Multiplayer-Modus. Sie bietet mit kleinen Dörfern, Industriezonen und weiteren Arealen viel Abwechslung und Ansätze für strategisches Vorgehen. Von euch oder anderen Spielern angerichtete Zerstörung bleibt in der jeweiligen Runde permanent bestehen und kann somit durchaus ein taktisches Mittel sein. Wie gewohnt, werdet ihr zu Beginn ohne Ausrüstung abgesetzt und müsst euch diese erst zusammensuchen. Im Gegensatz zu vergleichbaren Battle-Royal-Titeln ist ein Teil der Map aber schon von vornherein durch die Flammenwand versperrt. Somit bietet nicht jede Partie die immer gleichen Landepunkte. Ein interessanter Kniff, der das Spiel noch unvorhersehbarer macht.

Battlefield feuersturm 3

Eine ganz besondere Dynamik entwickelt Feuersturm in einem Squad mit entweder einem oder drei anderen Mitstreitern. Im Gegensatz zu Apex Legends zwingt euch das Spiel nicht zum Teamplay – ihr könnt den Modus auch komplett alleine bestreiten – aber im Verbund wird Einiges leichter. Ähnlich wie im Eroberungsmodus des Multiplayers verfügt die Map über mehrere Ziele, die ihr einnehmen könnt. Einige sind an festen Stellen platziert, andere ändern ihre Position mit jeder Partie. An diesen Punkten befinden sich auch Vorratslager mit wichtigen Ressourcen und besonders begehrter Ausrüstung.

Waffen, Rüstungen und Rucksäcke haben in Feuersturm unterschiedliche Seltenheitsstufen. Besonders seltene Schießeisen besitzen beispielsweise mehr Slots für Extras wie Zielfernrohre oder erweiterte Magazine. Heißt im Umkehrschluss, dass ihr nicht jede Waffe mit Aufsätzen erweitern könnt. Zudem lässt sich eine Signalpistole ergattern, mit der sich tödliche Luftangriffe herbeirufen lassen. Ebenfalls aus dem klassischen Multiplayer übernommen wurde das Wegpunkte-System, mit dem ihr Gegner markieren oder die Aufmerksamkeit eurer Mitspieler auf ein bestimmtes Ziel richten könnt.

Battlefield feuersturm 2

Trotz Battle-Royale-Gewand ist auch Feuersturm unverkennbar Battlefield und führt die ebenso erwartbaren wie erwünschten Elemente ins Feld. Durch die wütende Feuerbrunst ist die Zerstörungsorgie nochmals wuchtiger inszeniert und führt nicht selten zu einer wilden Mischung Euphorie und Panik. Battlefield-Fans dürfen sich die Stiefel schnüren und feuerfeste Kleidung einpacken.

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