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Durch Morast und Blut ist eine der Kriegsgeschichten in der Singleplayer-Kampagne von Battlefield 1. Man konnte sie bereits im ersten EA Trial des Spiels sowie mit Origin Access spielen.

Die Geschichte ist eher gegen Ende des Ersten Weltkrieges gesetzt. Man schlüpft in die Rolle von Daniel Edwards, einem britischen Rekruten, der der Crew eines Landkreuzer Mark Vs namens Black Bess als deren neuer Panzerfahrer beitritt. Die Crew soll mit dem Panzer in Richtung Cambrai vorstoßen.

Zusammenfassung Bearbeiten

Battlefield 1 Icon
"Wenn alles vorbei ist und wir den Krieg gewonnen haben,
werden sie sich an uns erinnern."
Es folgen Spoiler für Battlefield 1.

Übertrieben Bearbeiten

Daniel "Danny" Edwards, ein ehemaliger Chauffeur, tritt der britischen Armee als neuer Rekrut bei. Er wird Townsend zugeteilt, dem Kommandeur des Mark Vs mit dem Namen Black Bess oder auch Big Bess. Ebenfalls Teil der Crew sind Finch, der optimistische Techniker und Schütze, Pritchard, ein weiterer Schütze, und McManus, ein zynischer Ire, der Edwards nicht zu trauen scheint.

Ihre Mission ist es, durch die Linien der deutschen Truppen zu brechen. Dabei erobern sie einige deutsche Verteidigungsposten und zerstören feindliche Feldgeschütze sowie einen schweren Panzer A7V. Nachdem sie den Panzer zerstört haben, wird die Black Bess von Artilleriefeuer getroffen und beschädigt, sodass sie nicht mehr weiterfahren können. Finch wird rausgeschickt, um den Schäden zu reparieren, und Edwards begleitet ihn. Finch wird allerdings dabei getötet, sodass Edwards die Reparaturen alleine erledigen muss.

Nachdem der Panzer wieder repariert ist, fährt die Crew weiter, um die feindlichen Artilleriegeschütze zu zerstören. Dabei bleibt der Mark V im Schlamm stecken und wird von deutschen Soldaten belagert. Pritchard wird im Zuge dessen von ihnen getötet. Edwars nimmt die Taube, die Pritchard in der Hand gehalten hat, und lässt sie auf Townsends Befehl hin aus dem Panzer fliegen. Der Spieler übernimmt dabei Kontrolle über die Taube und fliegt sie zurück zum Lager der Briten, wo sie den schriftlichen Befehl zum Abfeuern der Artillerie auf die Stelle, wo die Black Bess belagert wird, überbringt. Die deutschen Soldaten werden von dem folgenden Artilleriefeuer eliminiert; die Black Bess selbst übersteht den Beschuss wie durch ein Wunder. Townsend wird nichtsdestotrotz verwundet.

Nebel des Krieges Bearbeiten

Die verbleibende Crew setzt ihre Fahrt durch den Wald in der Nähe von Bourlon fort, der voller Nebel ist. Edwards soll den Weg ausspähen und feindliche Geschütze ausschalten; sollte er Hilfe benötigen, würden Townsend und McManus ihm mit dem Panzer Unterstützung bieten. Es gelingt ihnen, sich durch den Wald zu kämpfen, und sie fahren weiter in Richtung Cambrai.

Panne Bearbeiten

Bevor der nächste Morgen dämmert, hat die Black Bess eine Panne und kann nicht mehr weiterfahren. Edwards stellt fest, dass einige Teile ausgetauscht werden müssen. Townsend schickt Edwards und McManus los, um das vor ihnen liegende Dorf auszukundschaften. Das Dorf selbst wird von Deutschen belagert, die auch einige Mark V erobert haben; darum hoffen sie, dort die benötigten Ersatzteile zu finden.

Sobald die beiden den Mark V verlassen, macht McManus klar, dass er nicht mitkommen wird, sondern Townsend und den Panzer verlassen will. Edwards muss dann nach einer Auseinandersetzung zwischen ihm und McManus alleine ins Dorf gehen. Er schafft es, die Ersatzteile zu finden, wird auf dem Rückweg zur Black Bess allerdings von einem deutschen Soldaten überrascht. Bevor dieser ihn jedoch töten kann, erscheint McManus aus dem Nichts und rettet Edwards das Leben. Er entschuldigt sich für sein Verhalten und sie schauen, dass sie den Panzer wieder in Gang bringen.

Nachdem alle beschädigten Teile ausgetauscht wurden, versucht Edwards, den Mark V zu starten, doch nichts passiert. Edwards wiederholt seine Versuche und wird schlussendlich ausfallend und beginnt zu fluchen. Da startet die Black Bess plötzlich doch, was McManus damit kommentiert, dass sie es zu mögen scheint, wenn er flucht.

Stahl auf Stahl Bearbeiten

Die Sonne geht über dem Dorf auf und die Crew des Mark V fährt weiter. Dabei treffen sie auf mehrere Wellen feindlicher Panzer, durch die sie sich durchkämpfen müssen. Irgendwann wird die Black Bess erneut von Artilleriefeuer getroffen und außer Gefecht gesetzt. Edwards versucht, schnell auszusteigen, um den Panzer wieder auf Vordermann zu bringen, doch eine Panzerabwehrgranate detoniert direkt vor ihm und schleudert ihn zu Boden.

Die deutschen Soldaten beginnen mit einem Ansturm auf die Black Bess. McManus verteidigt sich und erschießt einige, wird dann aber selber getroffen. Townsend gelingt es wiederum, jenen Deutschen, der McManus erwischt hatte, zu töten. Weitere Soldaten dringen in den Panzer ein, und Townsend jagt schlussendlich die Black Bess in die Luft, wobei er sich selbst opfert und alle deutschen Soldaten im Umfeld tötet.

Edwards hat die Explosion überlebt, und auch McManus ist noch am Leben, obwohl er von der Schusswunde blutet. Die beiden letzten Überlebenden der Crew des Mark Vs schleppen sich zu Fuß nach Cambrai.

Zum Schluss erfährt man nur noch, dass insgesamt 324 Panzer in der zweiten Schlacht von Cambrai teilnahmen. Im November 1918, einen Monat später, wurde der Erste Weltkrieg beendet.

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